Der Titel ist eine Luege. Mir ist schlecht, ich hab leichte Kopfschmerzen, gerade - wenn auch sehr wenig - Blut auf der Toilette gesehen und mein Darm verursacht stechende Schmerzen. Aber meine Perspektive ist gerade etwas positiver. Die Verzweiflung hat sowas aenlichem wie Neutralitaet Platz gemacht. Man koennte sagen ich betrachte meine Situation gerade gelassener als sonst.

Kurzfristig passiert das immer wieder mal. Wenns passiert laesst sich der Zustand auch ein Weilchen halten. Aber nicht fuer lange. Die Schmerzen, das Bluten und meine Psyche nagen bestaendig an diesem Zustand. Bis die Verzweiflung wieder mein - zumindest halbwegs - klares Denken mit Schmerz, Hass, Depression und was weiss ich allem noch vernebeln wird. Ich sehe die Dinge gerade zwar nicht ganz so trostlos wie ich sie in anderen Zustaenden schildere aber ich kann dem was ich in anderen Zustaenden schreibe auch jetzt nicht widersprechen. Ausserdem ist jeder gute Zustand bei mir so dermassen instabil. Eine Kleinigkeit falsch gegessen, falsch gedacht - oder nicht mal ein direkter Fehler meinerseits, einfach nur weil ich mal wieder nicht einschlafen kann oder irgendein Trigger fuer meine Psyche und die Perspektive des Elends und der Verzweiflung nimmt wieder ueberhand.

Irgendwie gibt es zuiel das ich nicht verstehe. Mein Zustand und mein Leben an der Spitze.

Keine Ahnung wieso aber ich hab heute bei 123people.com nach ein paar Namen von Familienmitgliedern gesucht.Abgesehen davon das ich verblueffender Weise Fotos gefunden habe, hab ich das Xing Profil meines aeltesten Neffen gefunden. Das hat mich ungefaehr so erwischt wie als ich draufgekommen bin das ich schon so alt bin wie Ally McBeal (der Charakter, die damals noch als alt und “Erwachsen” fuer mich gewesen ist. Mein Neffe hat einen Job und ein Xing Profil. Die ganzen Leute aus meiner Familie haben halbwegs normale Leben. Sie koennen ausser Haus gehen, Arbeiten gehen und normale Sachen essen ohne das ihr Darm deswegen zu bluten anfaengt.

Und ich hab keinen - ueberhaupt keinen Plan wieso. Mein gesamtes Leben war und ist fuern Arsch.

Ich hab keinen Job. Ich kann auch keinen Job haben weil ich zu krank dafuer bin. Ich bin verdammt nochmal zu krank um ueberhaupt so wirklich meine Wohnung zu verlassen. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht Blut in der Toilette oder dem Toilettenpapier vorfinde. Ich weiss nicht wie ich mich mit Essen noch mehr einschraenken koennte und so wie ich etwas esse das mir auch wirklich schmeckt wird das Bluten und die Schmerzen schlimmer. Ich bin sogar zu schwach um meine Wohnung in einem aufgraeumten Zustand zu halten. Irgendwelche Sachen kann ich mir auch nicht leisten da ich mit Sozialhilfe eher so ueber die Runden komme und selbst wenn ich mir was leisten koennte so muesste das etwas sein das ich auch in meiner Wohnung geniessen kann da ich selbige ja nicht verlassen kann.

Keinem aus meiner Familie der unter 50 Jahre alt ist geht es so dreckig wie mir. Und ich versteh nicht warum. Zum einen waeren da meine Eltern. Menschen die kein Problem damit haben auf ein kleines Kind einzupruegeln und dennoch sind es sozial akzeptierte Mitglieder unserer Gesellschaft. Meine ganzen Geschwister die geholfen haben diese vollkommen wahnsinnige Realitaet mit aufzubauen koennen essen was sie wollen und einfach so ausser Haus gehen und einem Job nachgehen.

Ich versteh das einfach nicht. Ich weiss das es nicht besonders hilfreich ist sich ueber sowas Gedanken zu machen aber .. kein aber. Mir gehen einfach die Kraefte aus. Ich glaube auch mein “gut gehen” das hin und wieder passiert ist einfach nur ein wirklich gutes einreden das ich doch noch gesund werden kann. Bis mir nach mehreren Tagen Bluten und Schmerzen irgendwann wieder die Kraft dafuer ausgeht und die Realitaet die so und so die ganze Zeit da war, dass ich noch ein paar Jahre blutend und leidend vor mich dahinvegetieren werde bis es mir zuviel geworden ist und ich den entgueltigen Schlussstrich setze, in meinem Bewusstsein einschlaegt.

genug fuer jetzt …

Warum schreibe ich immer wieder Beitraege nur um sie dann wieder zu loeschen. Der weiterfuehrende Grund dahinter gehoert zu einem Aspekt der Situation glaube ich. In diesem speziellen Fall hat es mit der Art der Verbundenheit mit mir und dem Blog hier zu tun. Er spiegelt mich. Manchmal bin ich in Zustaenden in denen mir so manches egal ist und dann lasse ich so manches durch. Aus einem anderen Zustand heraus erscheint es mir schon wieder wie jammern und ich “muss” es loeschen. Vor allem wenn es in irgendeiner Form dabei um Selbstmord geht. Wobei Selbstmord nur ein Aspekt des ganzen ist der aber sehr eng mit meiner Situation verwoben ist. Genauer mit dem schlecht gehen in meiner Situation. Dafuer scheint es einen extra Teil zu geben oder anders betrachtet ein Programm in mir das ablaeuft. Zum Beispiel wenn ich mit jemandem telephoniere. Ich kann eigentlich abgesehen von meiner Freundin mit niemandem mehr “offen” reden. Also rauslassen wie es mir geht. Da setzt sofort die Programmierung ein und ueberspielt meine ganze Situation. Liegt auch ein wenig daran das meine Perspektive dazu auch immer wieder wechselt. Teilweise ist es zwar so halb offen das ich sage das es mir nicht so besonders geht aber nur sehr oberflaechlich.

Ich kann nicht einfach so sagen das ich teilweise nicht mehr dran glaube das sich an meiner Situation noch grossartig was veraendern wird und das ich in ein paar Jahren wenn das so weiter geht mit meinem Leben entgueltig Schluss machen werde.

Ich kann mir zwar immer noch nicht vorstellen mich effektiv umzubringen aber Selbstmord ist auf jedenfall ein Thema das mir immer und immer wieder durch den Kopf geht. Es waere eigentlich sogar abnomral in meiner Situation nicht an Selbstmord zu denken. Es ist fuer mich nun mal eine realtistische Option, und wenn ich mich dann dazu “ueberwinden” muss. Wobei mir da dann auch die Logik der Situation zu Hilfe kommen wird. Kompliziert in Worte zu fassen. Alt sein gehoert natuerlich zum Lebenszyklus oder wie immer man es nennen mag, aber im Alter mag ich wenn dann auf ein erfuelltes angenehmes Leben zurueck blicken koennen und ich moechte nicht immer schlimmer werdend fortsetzen was ich schon die ganze Zeit durchmachen muss. Und irgendwann, wenn ich es nicht schaffe gesund zu werden und so, wird ein bestimmter Punkt erreicht sein an dem es sich nicht mehr auszahlen wird noch am gesund werden ueberhaupt noch zu arbeiten. Wenn der Punkt erreicht ist … warte ich vermutlich noch ein bischen um sicher zu gehen aber die Vorbereitungen fuer mein Ableben werden ab da dann langsam losgehen.

Das alles ist der Fall fuer mich und meine Realitaet und es ist eigentlich Bloedsinn so zu tun als waere es anders.

Auch wenn es noch die andere Perspektive in mir gibt. Eine die noch Hoffnung hat und auch an einem Plan sitzt wie ich gesund werden koennte. Es waere also auch falsch zu sagen das ueberhaupt kein Lebenswille in mir mehr vorhanden waere. Aber die Verzweiflung und das Elend sind auf jedenfall um einiges haeufiger vorhanden.

Diesmal bemuehe ich mich einfach den Beitrag nicht wieder zu loeschen.

Was macht man wenn man theoretisch 24/7 Zeit zur Verfuegung hat.

ein Zeitvertreib

sich die Zeit vertreiben

Vertrieben wird was nicht erwuenscht ist. Auf der einen Seite existiert im Menschen die Angst vor dem Tod, Angst davor nicht genug Lebens-Zeit zur Verfuegung zu haben, und auf der anderen Seite versucht man Zeit loszuwerden? Allerdings sollte dieses Wortspiel auf das ich gerade gestossen bin nicht zum Thema werden.

Es gilt fuer mich herauszufinden, wie ich die Zeit die mir zur Verfuegung steht verbringen moechte, in dem mir gegebenen Rahmen.

Ich glaube das gehoert zu den Problemen auf die ich immer wieder stosse wenn es mir beginnt besser zu gehen.

Wenn es mir gerade beschissen geht, “vertreibt” (haha) sich die Zeit mehr oder weniger von alleine. Also dann bin ich genug damit beschaeftigt Schmerzen wegen meines blutenden Darms (oder was anderem das hinzukommt wie Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Rueckenschmerzen, …) zu haben, auf die Toilette zu muessen um dort dann ebenfalls nicht unbetraechtlich viel Zeit zu verbringen, mich darum bemuehen nicht schon wieder die Toilette aufsuchen zu muessen, damit beschaeftigt Panik, Depressionen, Angstzustaende, innere Zerissenheit bei unterschiedlichen internen Positionen, … zu haben und mich von all dem versuchen so gut es geht abzulenken sei es durch zocken oder Filme/Serien anzuschauen (wobei die Art der Ablenkung variiert auch wenn sie sich zu ueber 90% von nicht Toiletten und Schlafenszeit auf Beschaeftigung mit dem PC reduziert).

Wenn man sich das ansieht kann man erkennen das einen das zeitlich 24/7 auslastet.

Bei jeder Besserung fallen so einige dieser “Beschaeftigungen” weg und die Zeit welche von diesen in Anspruch genommen wurde steht auf einmal zur Verfuegung, und verlangt ausgefuellt zu werden. Wobei das natuerlich nur eine moegliche Metapher/Perspektive dafuer ist. Eine andere als Zeit waere Aufmerksamkeit. Ich fasse obrige Aufzaehlung mal unter dem Sammelbegriff “Schmerzen haben” zusammen (fuer die Klugscheisser die darauf hinweisen wollen das es sich um 2 Worte handelt - Sprachkritisch kann man sogar ganze Saetze, Absaetze und ich glaube wenn mans drauf anlegt auch ganze Geschichten als Worte bezeichnen also passt das schon so). Erst ist die Aufmerksamkeit per Zwang der Umstaende darauf gerichtet “Schmerzen zu haben” und darauf sich von der Realitaet Leben welche aus Schmerzen haben besteht abzulenken und dann auf einmal ist das nicht mehr notwendig und uebrig bleibt Aufmerksamkeit welche auf etwas gerichtet werden moechte.

Dazu kommt das die Situation immer noch die ist das ich die Wohnung “nicht” bzw nur sehr sehr sehr eingeschraenkt verlassen kann. Was bedeutet das ich die nun in Massen vorhandene Zeit zu einem riesen grossen Anteil in der Wohnung verbringen “muss” oder aus der anderen Perspektive waere die Wohnung der Ort von dem aus die Aufmerksamkeit gerichtet wird. Zu sagen sie waere rein auf die Wohnung gerichtet wuerde nicht stimmen. Ueber das Internet bin ich mit der gesamten Welt verbunden, wenn ich telephoniere ist ein Teil meiner Aufmerksamkeit bei der anderen Person und dann gibt es noch die Gedanken / Vorstellungswelt. Allerdings ist die direkte Umgebung immer in irgendeiner Form in der Wahrnehmung vorhanden. Gutes Beispiel dafuer ist das Internet, wo ich im Endeffekt immer nur auf den selben Bildschirm starre und selbst wenn ich die Augen schliesse und mir Nase und Ohren zuhalte so nehme ich sie immer noch ueber die Haut wahr.

Dieser Aspekt ist sehr zwiegespalten. Einerseits habe ich so und so Panik davor raus zu gehen, was allerdings vor allem an meinem Darm liegt. Aber eben genau wegen den Problemen mit dem Darm fuehle ich mich in der Wohnung am wohlsten. Hier habe ich staendig meine eigene persoenliche Toilette parat und keine Leute um mich herum - ausser in den ganz seltenen Faellen in denen ich Besuch habe. Das heisst es ist ein Ort der Sicherheit fuer mich. Abgesehen von ganz klitzkleinen Ueberresten von Paranoia die sich hie und da, vor allem in der Nacht, bemerkbar machen, was in Gesellschaft idR allerdings nicht vorkommt. Von dem her koennte man also das ganze so formulieren das ich nicht aus der Wohnung raus mag, was auch stimmt und meiner Meinung nach den groessten Zwiespalt an der ganzen Sache darstellt. Ich will schon gerne die Wohnung verlassen beziehungsweise ich wuerde schon gern die Wohnung verlassen wollen. Zwei Moeglichkeiten noch das anders zu formulieren. (1)Ich wuerde die Wohnung gerne verlassen koennen ohne dabei psychischen Stress zu haben und ohne koerperliche Beschwerden. (2)Wollen im Sinne das ich nicht raus mag aber nur wegen meinem koerperlichen Zustand und der damit verbundenen Panik.

Auf verschiedenen Ebenen macht mir beides auch Stress. Das ich nicht raus kann macht mir Stress und der Gedanke in meinem jetzigen Zustand das Haus verlassen zu muessen. Allerdings bin ich gerade scheinbar dissoziiert genug das es mir jetzt gerade beim Schreiben keinen Stress macht. Also das ich vom Thema Besserung schreibe hat auch eine relation zu meiner tatsaechlichen Befindlichkeit.

In der Situation der Besserung gilt es besonders vorsichtig zu sein. Ich darf in vielerlei Hinsicht nicht uebermuetig werden, wie zu frueh anzufangen ausser Haus zu gehen oder Sachen zu essen die vom “Diaetplan” zu sehr abweichen (also alles was zu gut schmeckt), dann bin ich noch mit der ganzen Zeit/Aufmerksamkeit konfrontiert die auf einmal da ist und ich muss auf die Motivationslinie achten. Letzteres bezieht sich auf folgendes: wenn jemand versucht sich zu aendern hat er einen bestimmten Zustand den er erreichen moechte und einen von dem er gerne wegmoechte. Je mehr man sich vom alten Zustand entfernt desto mehr sinkt auch die Motivation bei dem Verhalten zu bleiben das die Veraenderung bewirkt. Wobei sich Verhalten hier auch auf etwas beziehen kann dem man nicht nachgeht wie zum Beispiel nicht zu rauchen.

Hmm … zulange als Tab nebenbei offen gehabt. Kein Plan mehr wo ich gedanklich gerade stehen geblieben war und grad keine Lust das ganzedurchzulesen um wieder zu wissen wo ich war und speichern fuer spaeter ist auch sinnlos. Ausserdem ueberdenk ich gerade so und so den Blog als gesamten und von da her ist die Chance gross das ich die bisherigen Posts so und so loesche. Egal … *publish*

Interessant das diese Verknuepfung in mir erst jetzt stattgefunden hat. In einer bestimmten Form war der Grundgedanke zwar schon vorhanden, aber man koennte es so formulieren das er wieder an Klarheit gewonnen hat.

Ich glaube das ganze ist am einfachsten fuer mich darlegbar ueber eine Variation des Vorher/Nachher.

Mir war klar das Borderline und auch Morbus Crohn nur Begriffe sind um ein Problemkonglomerat zusammen zu fassen. Von dem her auch klar das man zB einen Borderliner individuell behandeln muss. Allerdings war ich diesbezueglich eher auf psychische Begriffszusammenfassungen fokusiert.

Der Gedankengang der das ganze dann erweitert hat … war mehr ein herum assoziieren. Beginnend damit, dass ich nur bestimmte Dinge essen darf weil ansonsten mein Darm blutet und wie ich das wohl am besten aendern koennte, darueber das mir diverse Aerzte schon die Geschichte erzaehlt haben das Essen keine besonderen massgeblichen Auswirkungen auf die Darmerkrankung Morbus Crohn hat und das ich mit diesen sofort eine Wette fuer sehr sehr viel Geld eingehen wuerde das sie gerne versuchen koennen gegen zu heilen (was sie so und so nie so cool koennten wie mein Level 70 Heildruide in WoW ^^) waehrend ich essen kann was ich moechte, hinweg zu einer Aussage meiner Hausaerztin die meinte eine andere Morbus Patientin koenne essen was sie moechte ohne einen Schub zu bekommen (kann mich nicht genau erinnern was sie da gesagt hatte) worauf hin dann das AHA Erlebnis kam (das ganze ist natuerlich nur eine Zusammenfassung meiner Gedankenassoziationen - da ist auch ne Menge konfuses Zeug und Bloedsinn dabei und hin und her und rueck und vor Reflexion natuerlich auch).

Gerade kam ein Anruf eines Freundes der meinte das in Relation gesehen Borderline sogar noch eine genauere Definition sein soll als Morbus Crohn, und dass sie da keinen Plan haben wo das ganze eigentlich genau herkommt.

Das AHA Erlebnis bezog sich darauf das ich und die Patientin dann einfach nicht dieselbe Krankheit haben koennen.

Was ich diesbezueglich ebenfalls interessant finde ist das das Informationen sind die mir eigentlich schon bekannt waren. Also als Ergaenzung zu den einleitenden Saetzen zu Beginn noch. Die Aussagen stimmen zwar noch aber mir ist zwischenzeitlich noch die Perspektive der TCM eingefallen aus der das so und so klar ist, da dort der Patient von vornherein ganz individuell behandelt wird. Von dem her auch vergleichbar mit der Herangehensweise im NLP die da auch noch mitdazu gehoert verknuepfungsmaessig fuer mich. Als ich zB in einem NLP Forum den Begriff Borderline verwendet hatte wurde dieser beiseite gewischt da er vollkommen irrelevant fuer die Herangehensweise im NLP ist.

Von dem her bezog sich das AHA Erlebnis und die neue Klarheit auf Wissen das in mir schon vorhanden war. Ist mir allerdings schon oefter aufgefallen das sich durch neue Formulierungen und Woerter zu ein und demselben auch gewaltige neue Perspektiven dazu auftun koennen.

Frohes Neues.

Der Titel ist ein Zitat aus der Serie Southpark, und bezieht sich auf meinen Entschluss, nach mehren Monaten in denen ich mich von der “realen Welt” durch das spielen des MMORPG’s World of Warcraft zurueckgezogen hatte, meinen Account am 16.Juli auslaufen zu lassen.

Grossteil der Zeit ging es mir echt beschissen und ich war froh darueber ein Mittel wie World of Warcraft zur Verfuegung zu haben, mit dessen Hilfe ich mich von meiner Realitaet aus koerperlichen und psychischen Schmerzen relativ gut zurueckziehen konnte.

Zu sagen das ich nun auf Single Player Games ausweiche waere nicht ganz richtig, da ich sogar schon bevor ich mein erstes System mit dem man “Computerspiele” spielen kann, dem NES, besessen hatte, schon extremst begeistert von dieser Taetigkeit gewesen bin.

Dennoch werde ich jetzt weit aus mehr Zeit fuer anderweitige Beschaeftigungen finden.

Ich muss sagen diese verwirrende und Kontext lose Art zu schreiben, was die Satzuebergaenge anbelangt, und nicht nur diese, hat etwas faszinierendes an sich, auch wenn es anders erscheinen mag.

Vorlaeufig allerdings wird sich zeigen, welche neuen Ansichten der Realitaet in der Entstehung, durch die Perspektive die im Zeichen des Wechsels steht, noch das metaphorische Licht der Welt erblicken werden.

Mein Gehirn wird nach dem im Titel genannten Ende, wieder mehr mit der anderen virtuellen Welt, faelschlicher Weise meist als “normale Realitaet” bezeichnet, konfrontieren und umgehen lernen, so abstrakt sie einem auch erscheinen mag.

Um dem verwendetem Schreibstil ein wuerdiges Ende zu setzen, passt glaube ich am besten ein normal verstaendlicher Satz plus Folgesatz. Dies sei hiermit geschehen.

Ende

Ich glaube das ganze hat mit meiner seltsamen Sicht der Welt zu tun. Das grosse Problem zwischen dem Unterschied wie die Dinge beschaffen sind und wie sie “eigentlich zu sein haben”, in der eigenen Vorstellungswelt.

Kleines Beispiel dazu.

Die Erzeugerin hat mir im Volksschulalter die Entscheidung aufgehalst, ob sie sich von ihrem Mann trennen soll oder nicht. Noch dazu wollte sie das ich mich fuer die Trennung entscheide. Doch als Kind will man natuerlich nicht das “Mama und Papa” sich trennen, also war ich dagegen. Laut ihren Ausfuehrungen dazu im Nachhinein, soll ich sie sogar erpresst haben damit das ich sonst in der Schule nicht mehr lernen wuerde oder so was aenliches. Daran kann ich mich nicht mehr erinnern also keine Ahnung ob das nun stimmt oder nicht. Wie man vielleicht schon herauslesen kann aus dem ganzen waren die “Ausfuehrungen” dazu immer Schuldzuweisungen an mich das sie sich damals nicht hat scheiden lassen.

Nun meine seltsame Perspektive zu dem ganzen. Wenn ich mir vorstelle in einer derartigen Situation zu sein - als ein Elternteil das sich vom anderen scheiden lassen moechte. Was ich nicht tun wuerde ist das ganze als moegliche Entscheidung zu verkleiden und sie meinem Kind aufzudraengen. Immerhin handelt es sich dabei um eine Entscheidung die nur mich und das andere Elternteil etwas angeht. Ausserdem ist es eine Entscheidung auf der “Erwachsenen Ebene”. Es ist eine Entscheidung die man einem Kind einfach nicht aufbuehrden darf. Noch dazu hinter dem Ruecken des anderen Elternteils. Und es ist eine Entscheidung die nur ich selbst fuer mich treffen kann, und niemand sonst - geschweige denn ein Kind. Man kann sich vielleicht bei einem vertrauten Rat einholen, aber niemals die Entscheidung einem Kind ueberantworten.

Ich wuerde mir also vorkommen als wuerde ich das Kind mit etwas konfrontieren, von dem ich weiss, dass es damit nicht zurecht kommen kann und das dem Kind psychische Schaeden zufuegen kann. Mit diesem Werturteil gehe ich also an die Sache heran. Mit dieser Pespektive. Wenn jemand also so etwas tut, so empfinde ich das einfach nur als Scheisse.

In der Familie jedoch gilt sowas nicht als erweahnenswert. Vor Gericht? Sie wollen also ihre Erzeugerin anzeigen dafuer das Ihnen vor 12 Jahren die Entscheidung aufgehalst hat ob sie sich scheiden lassen soll oder nicht?

Anzeigen mal beiseite geschoben. Was ich jedoch wirklich cool faende oder gefunden haette, waere wenn IRGENDWER ihr was die ganze Scheisse angeht ins Gesicht gesagt haette, dass das was sie getan hat Scheisse war. Ein weiterer Aspekt des ganzen. Aber noch kurz zu was anderem.

Ich habe viel ueber Auswirkungsmoeglichkeiten von Handlungen wie diesen nachgedacht, und ich denke das so ein Geschehnis keine negativen Auswirkungen auf ein Kind haben muss, WENN man nachdem sie passiert sind, in Ruhe mit dem Kind redet, ihm alles vernuenftig erklaert und der Kinderpsyche Sicherheit gibt, damit sie nicht in ein Chaos stuerzt.

Hypotetisches Beispiel dazu. Kind wird zum aller ersten Mal von einem Elternteil geschlagen wegen irgendeiner unwichtigen Kleinigkeit. Was nun zu tun waere fuer den Erwachsenen ist, wenn er sich wieder gefangen hat, vorsichtig auf das Kind zugehen, sich zu entschuldigen und dem Kind wahrheitsgemaess zu erklaeren warum er es geschlagen hat - gestresst wegen irgendeinem Vorfall in der Arbeit - ein Grund der mit dem Kind nichts zu tun haben kann (idR) - das es dem Erwachsenen wirklich Leid tut und das er sich bemuehen wird das sowas nicht mehr vorkommen wird. Oder so aehnlich.

Ok. Weiterfuehrend. Wenn sowas immer wieder vorkommt wird auch das Gespraech danach seinen Sinn nicht mehr erfuellen koennen, da es sich dann nur um hohle Worte handelt.

Ich hatte entweder kein einziges solches Gespraech oder vielleicht sogar mal dazwischen als es ohnehin schon keinen Sinn mehr gemacht hat. Was ich dafuer schon hatte war das wegsehen vom Grossteil der Restfamilie. “Da musst du durch”. Welch Ratschlag.

Also ich hatte nachdem oben beschriebenen Vorfall niemanden der ihn mir vernuenftig erklaert haette, um den psychischen Druck des ganzen von mir zu nehmen. Zusaetzlich wurde der Vorfall weiter genuetzt um mir Schuldgefuehle fuer etwas einzuhaemmern, fuer das ich nichts konnte. Ausserdem war dieser “Vorfall” kein Einzelfall sondern eher die Regel. Und es hat nicht erst im Vorschulalter begonnen. Diese Art von Wahnsinn war bestaendig vorhanden und wurde von (fast) allen durch ihr Verhalten und ihr Wegsehen als “Wahrheit” dargestellt.

Die Menschen wissen Teils nichts von dem ganzen, wollen Teils nichts davon wissen oder haben es sich gedanklich schoen geredet. Die Menschen sind all jene die nicht zu den Erzeugern gegangen sind und ihnen ins Gesicht gesagt haben, dass das was sie ihrem Kind (Kindern?) angetan haben einfach nur Scheisse war. Selbst hier habe ich eine seltsame Perspektive. Ich habe nicht nur ein Problem damit das Leute sich auf die Weise Scheisse ihrem Kind gegenueber Verhalten, sondern auch mit jenen die diesen dann nicht klar ins Gesicht sagen das deren Verhalten Scheisse ist/war. Das gehoert fuer mich in die selbe “Luegenrealitaet”. Es unterstuetzt die Handlungen der Taeter. Schlimmer noch - es gibt dadurch erst garkeine Taeter. Zumindest in der Realitaet die dem Kind als wahr vorgegaukelt wird.

Taeter haben auch immer wieder ein Talent dafuer fuer Aussenstehende ein Realitaetsmodell zusammen zu basteln, welches sie von jeglicher Schuld losspricht und sie sogar Gegenteilig als das arme Opfer dastehn laesst.  In mir ist auch die Frage aufgetaucht wie jenes das um mich herum gesponnen wurde gerade aussieht. Vor allem die letzten Zettelaktionen haben moeglicherweise fuer einigen Erklaerungsbedarf gesorgt. “Armer wahnsinnig gewordener Sohn. Ich habe ja soviel fuer ihn geta, alles gegeben und so dankt er mir nun. Indem er alle Schuld mir zuschiebt.”

Das Gedaechtnis funktioniert auf eine interessante Art und Weise.  Aenlich wie die Geschichte. Geschichte ist nicht das, was passiert ist, sondern das was aufgeschrieben wurde/wird. Wer hat Kontakt zu einem grossen sozialen Umfeld und einem Grossteil der Familie? Die manipulativste Schlange und das groesste Luegenmaul das ich kenne - die Erzeugerin Herta Kafka. Von ihr haben die Leute also ihre Information. Also entspricht ihre Version fuer diese Leute der Realitaet.  Die Realitaet einer sadistischen Psychopatin die nach aussen hin immer nur das arme Opfer gibt. Sehr fein.

Die Konklusio aus dem ganzen ist wie die des letzten Beitrags. Wenn ich weiterhin Zettel aufhaenge auf denen ich sie als Kindesmisshandler bezeichne wird sie mich irgendwann anzeigen und vor Gericht zerreissen. Waehrend das Gericht meine Version des ganzen als Laecherlichkeit verlachen wird.

Meine Wahrheit, Perspektive oder als was auch immer man es bezeichnen mag, dass ich das Verhalten als Missbrauch oder Misshandlung ansehe, hat keine Chance gegen das andere Weltbild, die andere “Wahrheit”. Wenn ich das was ich subjektiv fuer wahr halte ausspreche, kann ich mich damit strafbar machen. Das Verhalten das ich aus meiner subjektiven Wahrheit heraus als “beschissen” empfinde dagegen, gilt als Laecherlich, Verjaehrt, Irrelevant.

Auf die Psyche eines Kindes psychisch und emotional einzuhacken, so das diese von Angst, Aggression und Schuldgefuehlen zerfressen wird und sich das Kind in eine Phantasiewelt zurueckzieht, das von der Realitaet durch lesen, computerspielen, fernsehen und anderem fluechtet… das sind einfach Sachen die nicht “dramatisch” genug sind. Komplexe Traumafolgestoerung.

Die wichtige Frage fuer mich zur Zeit ist, wie gehe ich nun mit dieser neuen Erkenntnis um.

Bin draufgekommen das ich mit einer Anzeige keinerlei Chance haette. Alles weg”rationalisierbar”. Kindheit in staendiger Angst und Verdraengung gelebt? - war immer schon ein uebersensibles Kind.  Kinder anbruellen und irrational bestrafen ist beides nicht strafbar. Regelmaessige Ohrfeigen und hin und wieder auf ein Kind einpruegeln - alles viel zu alltaeglich und zu sehr soziale Norm. Interessiert doch niemanden - vor allem nicht nach so vielen Jahren. Laengerfristige Negative Auswirkungen auf die Psyche? - wie schreibt man das? Ach, Angst wirkt sich also stark negativ auf den Darm aus und deshalb sollen ihre Eltern an ihrer Darmerkrankung Schuld sein? - Aehm … *betretendes Schweigen*. Keine “sonstigen” koerperlichen Verletzungen durch die Misshandlung? Ha.Ha. Wie beweist man Emotionalen Missbrauch? Psychischen? Nein vollkommen klar. Ich bin psychisch krank weil ich uebersensibel bin, boesartigen Einfluessen in Kindergarten und Volksschule ausgesetzt war und wegen boesartigstem Drogen und Alkoholmissbrauch. Ausserdem neige ich in meinem Wahn zu masslosen Uebertreibungen. Eigentlich hatte ich eine glueckliche Kindheit. Bis auf die Sache natuerlich mit dem Uebersensibel Sein. Und dem schlechten Einfluss im Kindergarten. Erinnere mich an eine Szene aus Volksschulzeit, als wir eine Broschuere bekommen hatten mit den Kinderrechten und ich der Erzeugerin mit dem Zettel in der Hand erklaerte das Kinder ein Recht darauf haben ihre Meinung zu sagen und sie mich angebruellt hat aufs aergste, auf den Gang gezerrt und aus der Wohnung ausgeschlossen hat. Szenen dieser Art gab es ANDAUERND. Dennoch keine Chance. Es ist schliesslich auch nichts dramatisches passiert - nichts grossartig aufregendes. Ich wurde weder sexuell Missbraucht noch grossartig schwer koerperlich misshandelt wie das zum Beispiel Zigaretten auf mir ausgedaempft wurden (fuer Menschen die Probleme mit dem Verstaendnis langer Saetze haben - das war ein Beispiel fuer etwas das NICHT passiert ist). Alles in allem - zu laecherlich als deswegen eine Anzeige gemacht werden koennte. Umgekehrt bedeutet das natuerlich auch das ich klarer Weise strafbar bin wenn ich behaupte sie haetten an mir Missbrauch veruebt. Doch nicht wegen solcher Lappalien. Noch dazu als psychisch Kranker und uebersensibles Kind. Was weiterfuehrend heisst, wenn sie mich anzeigen sitze ich in der … noch mehr in der Scheisse als sowieso schon. In Kindern ein vollkommen Wahnhaftes Weltbild zu erzeugen ist nun mal keine grossartige Form der Misshandlung wenn dieser Akt nicht auf die richtige Weise vollzogen wird ueber sexuellen oder starken koerperlichen Missbrauch. Schon garnicht wenn es sich auf einem Rahmen bewegt der als soziale Norm gilt.

Ausserdem - ich zitiere Herta Kafka (die Erzeugerin) “Eine Ohrfeige hie und da hat noch nie geschadet.” oder so aehnlich …