Ich glaube das ganze hat mit meiner seltsamen Sicht der Welt zu tun. Das grosse Problem zwischen dem Unterschied wie die Dinge beschaffen sind und wie sie “eigentlich zu sein haben”, in der eigenen Vorstellungswelt.
Kleines Beispiel dazu.
Die Erzeugerin hat mir im Volksschulalter die Entscheidung aufgehalst, ob sie sich von ihrem Mann trennen soll oder nicht. Noch dazu wollte sie das ich mich fuer die Trennung entscheide. Doch als Kind will man natuerlich nicht das “Mama und Papa” sich trennen, also war ich dagegen. Laut ihren Ausfuehrungen dazu im Nachhinein, soll ich sie sogar erpresst haben damit das ich sonst in der Schule nicht mehr lernen wuerde oder so was aenliches. Daran kann ich mich nicht mehr erinnern also keine Ahnung ob das nun stimmt oder nicht. Wie man vielleicht schon herauslesen kann aus dem ganzen waren die “Ausfuehrungen” dazu immer Schuldzuweisungen an mich das sie sich damals nicht hat scheiden lassen.
Nun meine seltsame Perspektive zu dem ganzen. Wenn ich mir vorstelle in einer derartigen Situation zu sein - als ein Elternteil das sich vom anderen scheiden lassen moechte. Was ich nicht tun wuerde ist das ganze als moegliche Entscheidung zu verkleiden und sie meinem Kind aufzudraengen. Immerhin handelt es sich dabei um eine Entscheidung die nur mich und das andere Elternteil etwas angeht. Ausserdem ist es eine Entscheidung auf der “Erwachsenen Ebene”. Es ist eine Entscheidung die man einem Kind einfach nicht aufbuehrden darf. Noch dazu hinter dem Ruecken des anderen Elternteils. Und es ist eine Entscheidung die nur ich selbst fuer mich treffen kann, und niemand sonst - geschweige denn ein Kind. Man kann sich vielleicht bei einem vertrauten Rat einholen, aber niemals die Entscheidung einem Kind ueberantworten.
Ich wuerde mir also vorkommen als wuerde ich das Kind mit etwas konfrontieren, von dem ich weiss, dass es damit nicht zurecht kommen kann und das dem Kind psychische Schaeden zufuegen kann. Mit diesem Werturteil gehe ich also an die Sache heran. Mit dieser Pespektive. Wenn jemand also so etwas tut, so empfinde ich das einfach nur als Scheisse.
In der Familie jedoch gilt sowas nicht als erweahnenswert. Vor Gericht? Sie wollen also ihre Erzeugerin anzeigen dafuer das Ihnen vor 12 Jahren die Entscheidung aufgehalst hat ob sie sich scheiden lassen soll oder nicht?
Anzeigen mal beiseite geschoben. Was ich jedoch wirklich cool faende oder gefunden haette, waere wenn IRGENDWER ihr was die ganze Scheisse angeht ins Gesicht gesagt haette, dass das was sie getan hat Scheisse war. Ein weiterer Aspekt des ganzen. Aber noch kurz zu was anderem.
Ich habe viel ueber Auswirkungsmoeglichkeiten von Handlungen wie diesen nachgedacht, und ich denke das so ein Geschehnis keine negativen Auswirkungen auf ein Kind haben muss, WENN man nachdem sie passiert sind, in Ruhe mit dem Kind redet, ihm alles vernuenftig erklaert und der Kinderpsyche Sicherheit gibt, damit sie nicht in ein Chaos stuerzt.
Hypotetisches Beispiel dazu. Kind wird zum aller ersten Mal von einem Elternteil geschlagen wegen irgendeiner unwichtigen Kleinigkeit. Was nun zu tun waere fuer den Erwachsenen ist, wenn er sich wieder gefangen hat, vorsichtig auf das Kind zugehen, sich zu entschuldigen und dem Kind wahrheitsgemaess zu erklaeren warum er es geschlagen hat - gestresst wegen irgendeinem Vorfall in der Arbeit - ein Grund der mit dem Kind nichts zu tun haben kann (idR) - das es dem Erwachsenen wirklich Leid tut und das er sich bemuehen wird das sowas nicht mehr vorkommen wird. Oder so aehnlich.
Ok. Weiterfuehrend. Wenn sowas immer wieder vorkommt wird auch das Gespraech danach seinen Sinn nicht mehr erfuellen koennen, da es sich dann nur um hohle Worte handelt.
Ich hatte entweder kein einziges solches Gespraech oder vielleicht sogar mal dazwischen als es ohnehin schon keinen Sinn mehr gemacht hat. Was ich dafuer schon hatte war das wegsehen vom Grossteil der Restfamilie. “Da musst du durch”. Welch Ratschlag.
Also ich hatte nachdem oben beschriebenen Vorfall niemanden der ihn mir vernuenftig erklaert haette, um den psychischen Druck des ganzen von mir zu nehmen. Zusaetzlich wurde der Vorfall weiter genuetzt um mir Schuldgefuehle fuer etwas einzuhaemmern, fuer das ich nichts konnte. Ausserdem war dieser “Vorfall” kein Einzelfall sondern eher die Regel. Und es hat nicht erst im Vorschulalter begonnen. Diese Art von Wahnsinn war bestaendig vorhanden und wurde von (fast) allen durch ihr Verhalten und ihr Wegsehen als “Wahrheit” dargestellt.
Die Menschen wissen Teils nichts von dem ganzen, wollen Teils nichts davon wissen oder haben es sich gedanklich schoen geredet. Die Menschen sind all jene die nicht zu den Erzeugern gegangen sind und ihnen ins Gesicht gesagt haben, dass das was sie ihrem Kind (Kindern?) angetan haben einfach nur Scheisse war. Selbst hier habe ich eine seltsame Perspektive. Ich habe nicht nur ein Problem damit das Leute sich auf die Weise Scheisse ihrem Kind gegenueber Verhalten, sondern auch mit jenen die diesen dann nicht klar ins Gesicht sagen das deren Verhalten Scheisse ist/war. Das gehoert fuer mich in die selbe “Luegenrealitaet”. Es unterstuetzt die Handlungen der Taeter. Schlimmer noch - es gibt dadurch erst garkeine Taeter. Zumindest in der Realitaet die dem Kind als wahr vorgegaukelt wird.
Taeter haben auch immer wieder ein Talent dafuer fuer Aussenstehende ein Realitaetsmodell zusammen zu basteln, welches sie von jeglicher Schuld losspricht und sie sogar Gegenteilig als das arme Opfer dastehn laesst. In mir ist auch die Frage aufgetaucht wie jenes das um mich herum gesponnen wurde gerade aussieht. Vor allem die letzten Zettelaktionen haben moeglicherweise fuer einigen Erklaerungsbedarf gesorgt. “Armer wahnsinnig gewordener Sohn. Ich habe ja soviel fuer ihn geta, alles gegeben und so dankt er mir nun. Indem er alle Schuld mir zuschiebt.”
Das Gedaechtnis funktioniert auf eine interessante Art und Weise. Aenlich wie die Geschichte. Geschichte ist nicht das, was passiert ist, sondern das was aufgeschrieben wurde/wird. Wer hat Kontakt zu einem grossen sozialen Umfeld und einem Grossteil der Familie? Die manipulativste Schlange und das groesste Luegenmaul das ich kenne - die Erzeugerin Herta Kafka. Von ihr haben die Leute also ihre Information. Also entspricht ihre Version fuer diese Leute der Realitaet. Die Realitaet einer sadistischen Psychopatin die nach aussen hin immer nur das arme Opfer gibt. Sehr fein.
Die Konklusio aus dem ganzen ist wie die des letzten Beitrags. Wenn ich weiterhin Zettel aufhaenge auf denen ich sie als Kindesmisshandler bezeichne wird sie mich irgendwann anzeigen und vor Gericht zerreissen. Waehrend das Gericht meine Version des ganzen als Laecherlichkeit verlachen wird.
Meine Wahrheit, Perspektive oder als was auch immer man es bezeichnen mag, dass ich das Verhalten als Missbrauch oder Misshandlung ansehe, hat keine Chance gegen das andere Weltbild, die andere “Wahrheit”. Wenn ich das was ich subjektiv fuer wahr halte ausspreche, kann ich mich damit strafbar machen. Das Verhalten das ich aus meiner subjektiven Wahrheit heraus als “beschissen” empfinde dagegen, gilt als Laecherlich, Verjaehrt, Irrelevant.
Auf die Psyche eines Kindes psychisch und emotional einzuhacken, so das diese von Angst, Aggression und Schuldgefuehlen zerfressen wird und sich das Kind in eine Phantasiewelt zurueckzieht, das von der Realitaet durch lesen, computerspielen, fernsehen und anderem fluechtet… das sind einfach Sachen die nicht “dramatisch” genug sind. Komplexe Traumafolgestoerung.
Die wichtige Frage fuer mich zur Zeit ist, wie gehe ich nun mit dieser neuen Erkenntnis um.